Das Debütalbum der Londoner Barock-Pop-Provokateure, Prelude to Ecstasy, kombiniert den mitreißenden, Brontë-artigen Indie-Rock von Florence + the Machine und die verführerische Dekadenz von Suede mit dem augenzwinkernden Pop-Geschick von Sparks und Wet Leg. Der rasante Aufstieg der Gruppe zur Rock-Royalty – sie ergatterten einen Auftritt als Vorgruppe der Rolling Stones im Hyde Park, ohne zuvor auch nur eine einzige Single veröffentlicht zu haben – wurde mit reflexartigen Vorwürfen von Vetternwirtschaft und Branchenintrigen quittiert, denen die Gruppe mit ihrer verdammt guten Musik begegnet ist. „Nothing Matters“ aus dem Jahr 2023, eine lustvolle, festivaltaugliche Hymne, die wie Anna Calvi als Frontfrau von ABBA wirkt, stürmte die britischen Charts und setzte einen mutigen Präzedenzfall. Die Veröffentlichungen von „Sinner“ und „My Lady of Mercy“ wurden diesem Ruf gerecht, wobei ersterer an Roxy Music und Bowie erinnert – man beachte die knorrige, von Carlos Alomar inspirierte Gitarrenarbeit von Emily Roberts – und letzterer Abigail Morris' Russell-Mael-artige Melodik und Silbengymnastik mit der opernhaften Pracht von Miranda Sex Garden verbindet. Der Rest von „Prelude to Ecstasy“ schöpft aus all diesen Einflüssen und liefert eine bemerkenswert selbstbewusste Sammlung von kühnen Indie-Rock- und maximalistischen Goth-Pop-Songs, gepaart mit Ohrwurm-Melodien, intelligenten, düster-romantischen Texten und theatralischer Prahlerei.
© James Christopher Monger /TiVo
Das Debütalbum der Londoner Barock-Pop-Provokateure, Prelude to Ecstasy, kombiniert den mitreißenden, Brontë-artigen Indie-Rock von Florence + the Machine und die verführerische Dekadenz von Suede mit dem augenzwinkernden Pop-Geschick von Sparks und Wet Leg. Der rasante Aufstieg der Gruppe zur Rock-Royalty – sie ergatterten einen Auftritt als Vorgruppe der Rolling Stones im Hyde Park, ohne zuvor auch nur eine einzige Single veröffentlicht zu haben – wurde mit reflexartigen Vorwürfen von Vetternwirtschaft und Branchenintrigen quittiert, denen die Gruppe mit ihrer verdammt guten Musik begegnet ist. „Nothing Matters“ aus dem Jahr 2023, eine lustvolle, festivaltaugliche Hymne, die wie Anna Calvi als Frontfrau von ABBA wirkt, stürmte die britischen Charts und setzte einen mutigen Präzedenzfall. Die Veröffentlichungen von „Sinner“ und „My Lady of Mercy“ wurden diesem Ruf gerecht, wobei ersterer an Roxy Music und Bowie erinnert – man beachte die knorrige, von Carlos Alomar inspirierte Gitarrenarbeit von Emily Roberts – und letzterer Abigail Morris' Russell-Mael-artige Melodik und Silbengymnastik mit der opernhaften Pracht von Miranda Sex Garden verbindet. Der Rest von „Prelude to Ecstasy“ schöpft aus all diesen Einflüssen und liefert eine bemerkenswert selbstbewusste Sammlung von kühnen Indie-Rock- und maximalistischen Goth-Pop-Songs, gepaart mit Ohrwurm-Melodien, intelligenten, düster-romantischen Texten und theatralischer Prahlerei.
© James Christopher Monger /TiVo