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Tamikrest– Assikel
Tamikrest wurden stets (und das völlig zu Recht) als die “kleinen musikalischen Geschwister von Tinariwen” präsentiert. Ein weiterer wunderbarer Beweis für diese kreative Verwandtschaft findet sich auf diesem neuen Album: Auf dem Song Eillal hört man die unverkennbare Stimme (und auch ein wenig Gitarre) von Ibrahim ag Alhabib, dem ehrwürdigen Frontmann von Tinariwen. Auch die Gruppe Tamikrest aus der Region Kidal, Mali gibt es nun schon seit 20 Jahren – man kann hier also eigentlich kaum noch von kleinen Geschwistern reden. Bereits auf ihrem Debütalbum im Jahr 2009 umhüllten Tamikrest ihre Musik mit einem Hauch von Einsamkeit und zarter Entzauberung, eingebettet in einen faszinierenden Fluss aus Sahara-Klängen, aber auch aus atmosphärischem Rock.
Genau diese wunderbaren Stimmungen prägen den unverkennbaren Stil von Tamikrest und finden sich nun einmal mehr auf Assikel wieder. Das Album führt den Weg seiner Vorgänger meisterhaft fort – man findet hier all die großartigen Grundlagen der Tamasheq-Musik wieder: akustische Lagerfeuer-Gitarren und elektrisierende Riffs, die förmlich entflammen, die markant raue Stimme von Ousmane ag Mossa, auf die mutige Chöre antworten sowie durchweg subtile und traumhafte Klang-Atmosphären. Hörer:innen befinden sich hier absolut auf vertrautem musikalischem Terrain und fühlen sich doch stets ein wenig, als würden Sie schweben.
Der Assouf (jener Name für den Tuareg-Blues, der saharische Ausdruck der Sehnsucht) wird durch den Aufnahmeprozess regelrecht veredelt. Assikel wurde live und auf Band aufgenommen, und zwar mit Ausrüstung aus den 60er Jahren in einem herrlichen Vintage-Studio in den Niederlanden. Das Gefühl der Einsamkeit gerät in diesen hypnotischen Gesängen völlig in Vergessenheit und heilt in einer Trance, die beinahe an grandiosen Stoner erinnert. Eine wunderbar flirrende, hitzige Trägheit bemächtigt sich der Songs, selbst wenn das Tempo einmal anzieht. Auf Tamasheq bedeutet Assikel so viel wie “Reise”. Bei Tamikrest wirkt diese Reise ebenso innerlich wie räumlich. In diesem Sinne: Eine geradezu exzellente musikalische Reise! © Stéphane Deschamps/Qobuz
Tamikrest wurden stets (und das völlig zu Recht) als die “kleinen musikalischen Geschwister von Tinariwen” präsentiert. Ein weiterer wunderbarer Beweis für diese kreative Verwandtschaft findet sich auf diesem neuen Album: Auf dem Song Eillal hört man die unverkennbare Stimme (und auch ein wenig Gitarre) von Ibrahim ag Alhabib, dem ehrwürdigen Frontmann von Tinariwen. Auch die Gruppe Tamikrest aus der Region Kidal, Mali gibt es nun schon seit 20 Jahren – man kann hier also eigentlich kaum noch von kleinen Geschwistern reden. Bereits auf ihrem Debütalbum im Jahr 2009 umhüllten Tamikrest ihre Musik mit einem Hauch von Einsamkeit und zarter Entzauberung, eingebettet in einen faszinierenden Fluss aus Sahara-Klängen, aber auch aus atmosphärischem Rock.
Genau diese wunderbaren Stimmungen prägen den unverkennbaren Stil von Tamikrest und finden sich nun einmal mehr auf Assikel wieder. Das Album führt den Weg seiner Vorgänger meisterhaft fort – man findet hier all die großartigen Grundlagen der Tamasheq-Musik wieder: akustische Lagerfeuer-Gitarren und elektrisierende Riffs, die förmlich entflammen, die markant raue Stimme von Ousmane ag Mossa, auf die mutige Chöre antworten sowie durchweg subtile und traumhafte Klang-Atmosphären. Hörer:innen befinden sich hier absolut auf vertrautem musikalischem Terrain und fühlen sich doch stets ein wenig, als würden Sie schweben.
Der Assouf (jener Name für den Tuareg-Blues, der saharische Ausdruck der Sehnsucht) wird durch den Aufnahmeprozess regelrecht veredelt. Assikel wurde live und auf Band aufgenommen, und zwar mit Ausrüstung aus den 60er Jahren in einem herrlichen Vintage-Studio in den Niederlanden. Das Gefühl der Einsamkeit gerät in diesen hypnotischen Gesängen völlig in Vergessenheit und heilt in einer Trance, die beinahe an grandiosen Stoner erinnert. Eine wunderbar flirrende, hitzige Trägheit bemächtigt sich der Songs, selbst wenn das Tempo einmal anzieht. Auf Tamasheq bedeutet Assikel so viel wie “Reise”. Bei Tamikrest wirkt diese Reise ebenso innerlich wie räumlich. In diesem Sinne: Eine geradezu exzellente musikalische Reise! © Stéphane Deschamps/Qobuz