Sienna Spiro – The Visitor (Orange Vinyl)

CHF 33.20

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Mit nur 20 Jahren präsentiert sich Sienna Spiro als eine „alte Seele“, deren musikalisches und visuelles Universum tief von den 1960er-Jahren inspiriert ist. Hinter den voluminösen Frisuren und den ausgefeilten Arrangements im Stil von Burt Bacharach verbirgt sich die Sorge um die Vergänglichkeit, die Sienna Spiro umtreibt. Dies klingt bereits im Eröffnungsstück durch die Beschreibung eines Hauses an, dessen unerschütterliche Beständigkeit eine beruhigende Wirkung auf die junge Engländerin hat (This is my House). Die ergreifenden Balladen für Klavier und schmachtende Streicher bilden das klassische Fundament dieser Platte, die zwischen Jazz, Pop und Soul changiert. Besonders im Gedächtnis bleiben die emotionale Steigerung von Die On This Hill oder auch die berührende Schlichtheit von Pure und Mono No Aware, bei denen die akustische Gitarre wunderbar mit dem rauen Timbre der Sängerin harmoniert.

Die Kunst des herzzerreißenden Refrains birgt für Sienna Spiro keine Geheimnisse, wie die Ballade Time, You & Me oder auch das in einem dynamischeren Stil gehaltene He’s Not My Baby, I’m His beweisen. In The Visitor kommt die Sorge vor der emotionalen Vergänglichkeit eindrucksvoll zum Ausdruck, im Kontrast zur Schlichtheit der Arrangements. Da das Universum von Sienna Spiro sehr filmisch geprägt ist, überrascht es nicht, auf dem vorliegenden Album zwei Filmsongs (in sehr unterschiedlichen Stilen und Epochen) anzutreffen: einerseits die Neuinterpretation von Les Feuilles mortes von Prévert und Kosma (zu hören im Film Pforten der Nacht von Marcel Carné aus dem Jahr 1946) und andererseits Material Lover, der Titelsong des Films Der Teufel trägt Prada 2 (2026). © Nicolas Magenham/Qobuz

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Mit nur 20 Jahren präsentiert sich Sienna Spiro als eine „alte Seele“, deren musikalisches und visuelles Universum tief von den 1960er-Jahren inspiriert ist. Hinter den voluminösen Frisuren und den ausgefeilten Arrangements im Stil von Burt Bacharach verbirgt sich die Sorge um die Vergänglichkeit, die Sienna Spiro umtreibt. Dies klingt bereits im Eröffnungsstück durch die Beschreibung eines Hauses an, dessen unerschütterliche Beständigkeit eine beruhigende Wirkung auf die junge Engländerin hat (This is my House). Die ergreifenden Balladen für Klavier und schmachtende Streicher bilden das klassische Fundament dieser Platte, die zwischen Jazz, Pop und Soul changiert. Besonders im Gedächtnis bleiben die emotionale Steigerung von Die On This Hill oder auch die berührende Schlichtheit von Pure und Mono No Aware, bei denen die akustische Gitarre wunderbar mit dem rauen Timbre der Sängerin harmoniert.

Die Kunst des herzzerreißenden Refrains birgt für Sienna Spiro keine Geheimnisse, wie die Ballade Time, You & Me oder auch das in einem dynamischeren Stil gehaltene He’s Not My Baby, I’m His beweisen. In The Visitor kommt die Sorge vor der emotionalen Vergänglichkeit eindrucksvoll zum Ausdruck, im Kontrast zur Schlichtheit der Arrangements. Da das Universum von Sienna Spiro sehr filmisch geprägt ist, überrascht es nicht, auf dem vorliegenden Album zwei Filmsongs (in sehr unterschiedlichen Stilen und Epochen) anzutreffen: einerseits die Neuinterpretation von Les Feuilles mortes von Prévert und Kosma (zu hören im Film Pforten der Nacht von Marcel Carné aus dem Jahr 1946) und andererseits Material Lover, der Titelsong des Films Der Teufel trägt Prada 2 (2026). © Nicolas Magenham/Qobuz