L'Antidote – L'Antidote

CHF 62.30

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Es gibt Alben, die diese gewisse Art von Selbstverständlichkeit versprühen. L’Antidote von Bijan Chemirani (Perkussion), Rami Khalifé (Pianist) und Redi Hasa (Cello) ist eine dieser Platten, die von der Krankenkasse erstattet werden sollten. Das Projekt, das aufgrund der Pandemie 2020 vorübergehend auf Eis gelegt wurde, bevor es die Musiker vier Jahre später wieder ausgegraben hatten, ist das Ergebnis einer Begegnung, die wie von einem Wind von Freiheit heimgesucht wird und durch Sessions von freier Improvisation durchzogen ist, ohne jemals in Free Jazz überzugehen oder in übertriebene Selbstdarstellung zu verfallen. Ganz im Gegenteil. Jede Note ist genau dort, wo sie hingehört und in einem ebenso sanften wie progressiven Rahmen angeordnet, der jedem Instrument genügend Raum lässt, sich frei zu entfalten. Die vier Musiker eigneten sich nach und nach ein Repertoire an, das sich zwischen persischer Musik, zeitgenössischem Klavier, inspiriert von bestimmten Registern der elektronischen Musik und Klängen des Balkans bewegt. Dank ihres gemeinsamen Austauschs und gegenseitigem Zuhören schaffen die Instrumentalisten die Grundlage für dieses Programm, das eine solche musikalische Fülle vermittelt, die der Seele guttut und die Ohren verwöhnt.

Manchmal denkt man an die Werke von Avishai Cohen oder an bestimmte Akzente von GoGo Penguin (Pomegranate) sowie an die Sanftheit und Musikalität, die man bei Brad Mehldau wahrnehmen kann, ohne sich ihnen jedoch jemals konkret anzunähern. L'Antidote klingt eben nach L’Antidote. Mal werden sie jazziger (The Orchard), mal klingen sie nach Weltmusik (Rosée), mal werden sie rhythmischer, um zum Tanzen zu animieren (Na Na Na). Die Wirkung dieses Albums drückt sich in wohlwollender Sanftheit aus, fernab von jeder unnötigen Zurschaustellung und vermittelt nach jedem Stück ein fast augenblickliches Gefühl des Wohlbefindens. Genau darin liegt die Kraft des Teilens, des echten Teilens. © Guillaume Ley/Qobuz

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Es gibt Alben, die diese gewisse Art von Selbstverständlichkeit versprühen. L’Antidote von Bijan Chemirani (Perkussion), Rami Khalifé (Pianist) und Redi Hasa (Cello) ist eine dieser Platten, die von der Krankenkasse erstattet werden sollten. Das Projekt, das aufgrund der Pandemie 2020 vorübergehend auf Eis gelegt wurde, bevor es die Musiker vier Jahre später wieder ausgegraben hatten, ist das Ergebnis einer Begegnung, die wie von einem Wind von Freiheit heimgesucht wird und durch Sessions von freier Improvisation durchzogen ist, ohne jemals in Free Jazz überzugehen oder in übertriebene Selbstdarstellung zu verfallen. Ganz im Gegenteil. Jede Note ist genau dort, wo sie hingehört und in einem ebenso sanften wie progressiven Rahmen angeordnet, der jedem Instrument genügend Raum lässt, sich frei zu entfalten. Die vier Musiker eigneten sich nach und nach ein Repertoire an, das sich zwischen persischer Musik, zeitgenössischem Klavier, inspiriert von bestimmten Registern der elektronischen Musik und Klängen des Balkans bewegt. Dank ihres gemeinsamen Austauschs und gegenseitigem Zuhören schaffen die Instrumentalisten die Grundlage für dieses Programm, das eine solche musikalische Fülle vermittelt, die der Seele guttut und die Ohren verwöhnt.

Manchmal denkt man an die Werke von Avishai Cohen oder an bestimmte Akzente von GoGo Penguin (Pomegranate) sowie an die Sanftheit und Musikalität, die man bei Brad Mehldau wahrnehmen kann, ohne sich ihnen jedoch jemals konkret anzunähern. L'Antidote klingt eben nach L’Antidote. Mal werden sie jazziger (The Orchard), mal klingen sie nach Weltmusik (Rosée), mal werden sie rhythmischer, um zum Tanzen zu animieren (Na Na Na). Die Wirkung dieses Albums drückt sich in wohlwollender Sanftheit aus, fernab von jeder unnötigen Zurschaustellung und vermittelt nach jedem Stück ein fast augenblickliches Gefühl des Wohlbefindens. Genau darin liegt die Kraft des Teilens, des echten Teilens. © Guillaume Ley/Qobuz